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Bayernliga-Team stürzt Spitzenreiter
Das Bayernliga-Team gewinnt sein Heimspiel gegen Tabellenführer Hammelburg mit 3:1 und stürzt damit die Unterfranken überraschend vom Thron.
Wer denn nun Favorit in diesem Spiel sei, darüber waren sich die beiden Trainer im Vorfeld nicht ganz einig. Am Ende siegte aus Nürnberger Sicht der Außenseiter gegen den Aufstiegsfavoriten – und das an diesem Tag auch nicht ganz unverdient.
Ein athletisches, angriffsstarkes Team, das am Ende einen der ersten beiden Plätze in der Tabelle belegen will, hatte man in Altenfurt erwartet und deshalb auch entsprechend Respekt vor den Saalestädtern um Erfolgstrainer Frank Otter. Dagegen wollte man eine couragierte, ausgeglichene Teamleistung setzen und keinesfalls von vorneherein aufgeben, schließlich muss jede Partie erst mal gespielt werden. So begann man nach anfänglichem „Abtasten“ Mitte des ersten Satzes die taktischen Vorgaben sehr gut umzusetzen und erntete mit dem Satzgewinn den verdienten Lohn. Zu Beginn des zweiten Durchgangs reihte der VfL mehrere Fehler in allen Elementen aneinander und lag schnell mit 1:7 hinten. Dann besannen sich die Nürnbergerinnen wieder auf ihre Stärken und fanden u.a. durch eine kleine Aufschlagserie wieder Anschluss. Fortan wogte das Spiel hin und her, die Bigpoints, die am Ende sehr umkämpft waren, gingen aber ebenso wie der zweite Satz an den VfL. Durch eine Umstellung entfachte Hammelburg im nächsten Durchgang mehr Gefahr über die Außenpositionen, stand besser im Block und konnte sich gegen Mitte des Durchgangs auf 18:13 absetzen. Ein Zwischenhoch bescherte den 19:20 Anschluss, am Ende gewannen die Unterfranken aber verdient Durchgang drei. Der vierte Satz war schwer umkämpft, beide Teams bewegten sich mit Hochs und Tiefs auf Augenhöhe, starke Aktionen wechselten sich mit leichtfertig vergebenen Möglichkeiten ab. Etliche sehr lange Ballwechsel wurden gespielt, Chancen zum Satzgewinn auf beiden Seiten. Der Matchball in der Satzverlängerung war dann eine Abwehraktion eines Hammelburger Angriffs, der direkt ins Feld der Saalestädter fiel und auf Nürnberger Seite einen Freudentaumel auslöste.
„Die Punkte, die wir aufgrund der Ausgangslage vor dem Match nicht eingeplant hatten, nehmen wir natürlich sehr gerne mit! Auch wenn nicht alles gelungen ist haben die Mädels wieder bis zum Schluss um jeden Ball gefightet und sich den Sieg heute schon deshalb verdient. Wir waren am heutigen Tag wohl die kompaktere und ausgeglichenere Mannschaft.“, zieht Trainer Markus Hartinger zufrieden Bilanz.
Schlag auf Schlag geht es im Spielplan nun weiter: am kommenden Samstag ist der VfL zum Derby beim VC Katzwang-Schwabach zu Gast (16:00, Halle über dem Hallenbad), der am letzten Sonntag mit Eibelstadt auch einen Meisterschaftsanwärter in die Schranken weisen konnte.
Bilder vom Spiel (by MaRei) gibts in der Galerie
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