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"Gerade so eben...!"
Nürnberg - Mit einem blauen Auge ist das Bayernliga-Team des VfL beim Rückrundenstart gegen Bayreuth davongekommen. Mit einer sehr mäßigen Leistung reichte es aber gerade noch zu einem knappen 3:2 (25:22, 25:14, 23:25, 26:28, 15:11)-Erfolg gegen couragiert aufspielende Oberfranken.
Konzentriert wollte man im Nürnberger Lager an die guten Spiele zum Ende der Vorrunde anknüpfen und im Heimspiel gegen Bayreuth ein erstes Zeichen setzen. Doch leider gelang es dem Team bis auf einige Phasen im zweiten Durchgang nie, die entsprechende Leistung abzurufen. Zwar wurde der erste Satz mit 25:22 gewonnen, überzeugendes Spiel war jedoch nicht zu sehen. Im zweiten Satz setzten sich die Gastgeber ab dem Stande von 8:8 mit klareren Aktionen ab und entschieden den Durchgang mit 25:14 entsprechend deutlich für sich. Anstatt das konsequente Spiel beizubehalten gelang es dem VfL, die Oberfranken wieder ins Spiel zu holen. Die ließen sich am Ende nicht lange bitten und nutzen ihre Chance zum Satzgewinn sofort (23:25). Wer geglaubt hatte, dass das Team von Trainer Markus Hartinger nach einem 8:0-Traumstart die Begegnung nun endlich über die Bühne bringen würde, sah sich schnell getäuscht: Bayreuth ließ seine Möglichkeiten nicht liegen und kam abermals zurück. Am Ende des Durchgangs fand der VfL-Angriff keine Möglichkeit, die starke Abwehr der Gäste zu überwinden, die ihrerseits viel zu leicht zu Punkten kamen. Überzeugend verbuchten sie nach einigen Möglichkeiten auf beiden Seiten den Satzausgleich (26:28). Im Entscheidungssatz konnte sich der VfL am Ende dann doch noch aufgrund der etwas größeren Variationsmöglichkeiten durchsetzen (15:11) und bleibt somit eine weitere Woche vor den Verfolgern Feucht und Hammelburg, die jeweils überzeugende 3:0-Siege einfahren konnten. „Da sind wir noch mal mit einem blauen Auge davongekommen. Das hätte heute durchaus auch schief gehen können!“, resümiert Coach Markus Hartinger erleichtert. „Natürlich müssen wir mit Rückschlägen rechnen und können nicht immer so ordentlich spielen, wie über weite Strecken am Ende der Vorrunde. Das Positive daran ist, dass wir am Ende doch noch siegreich waren.“
Durch das spielfreie Wochenende ist nun wieder etwas Zeit, zu der „Vorweihnachtsform“ zurückzufinden, ehe am 29.01. mit Sulzbach-Rosenberg einer der Feucht-Bezwinger in der Ballspielhalle seine Visitenkarte abgibt.
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