Regionalliga-Frauen kommen nicht voran

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Trotz zweier über weite Strecken sehr ordentlicher Leistungen kommen die Regionalliga-Frauen des VfL nicht vom Fleck. Sowohl am Samstag gegen den direkten Konkurrenten TSV Nittenau als auch am Sonntag gegen das Spitzenteam aus Lohhof musste der VfL jeweils eine 2:3-Niederlage einstecken. Beide Partien hätten aber durchaus gewonnen werden können...

Das "4-Punkte-Spiel" gegen Nittenau begann gänzlich anders als es sich die Gastgeber vorgenommen hatten. Drucklos im Aufschlag, viele Eigenfehler, lethargisches Auftreten - Nittenau musste nicht viel tun, um die ersten beiden Durchgänge ganz klar zu dominieren. Doch so konnte es nicht weitergehen! Einige "Umbauarbeiten" brachten die passende Konstellation für diesen Tag und der VfL fing nun endlich an, Volleyball zu spielen. Vieles von dem was vorher nicht funktioniert hatte, ging nun wie erwartet und so verwunderte es nicht, dass die Sätze 3 und 4 an die Gastgeber gingen. Die Oberpfälzerinnen erwischen dann aber den besseren Start in den Tie-Break und lagen beim Seitenwechsel mit 8:3 deutlich in Front. Zwar endeckten die Nürnbergerinnen im Finale nochmal ihr Kämpferherz und kamen durch gute Aktionen auf 13:14 heran, konnten dann letzlich aber den vierten Matchball von Nittenau nicht entschärfen.

"Aufgrund der ersten beiden Sätze, in denen wir unfassbar schlecht agiert haben, müssen wir uns nicht wundern, wenn wir aus solch einem Spiel als Verlierer herausgehen. Die Sätze 3 bis 5 waren ordentlich, Nittenau hat am Ende seine Nerven besser im Griff gehabt als wir und deshalb unterm Strich verdient gewonnen!" kommentiert Trainer Hartinger die vertane Chance!

Am folgenden Tag zeigte sich der VfL von seiner besseren Seite. Zu Beginn demonstrierte Lohhof, warum es zu den 3 Spitzenteams der Liga gehört und beeindruckte die Nürnbergerinnen mit brandgefährlichen Aufschlägen, kluigen Blockaktionen und krachenden Angriffen über die Außenposition. Gegen Ende des Durchgangs gelang dann die ein oder andere Abwehraktion und langsam erwuchs der Glaube, auch gegen diese Mannschaft etwas reßen zu können. Dies zeigte der VfL dann im nächsten Satz. Mutiger in der Feldabwehr und mit geschickter Blockarbeit wurden die Lohhofer Angriffe entschärft, im eigenen Angriffspiel wurden nun konsequent die Vorgaben umgesetzt, was auch promt zum Satzgewinn führen sollte. Der dritte Satz blieb bis zum 16:16 offen, dann machte Lohhof weniger Fehler und den Deckel zu. Eine Trotzreaktion mit dem Glauben an die eigene Stärke ließ der VfL anschließend folgen, was zum Satzausgleich führte. Anders als am Vortag gelang der Start in den Entscheidungssatz, bei 8:5 wurden die Seiten gewechselt! Dann wurden den Gaastgebern jedoch kleine taktische Fehler im Blockverhalten zum Verhängnis und Lohhofs überragende Angreiferin Maja Hammerschmidt konnte die entscheidenden Punkte erzielen.

Die Enttäuschung im Nürnberger Lager war natürlich riesig, hatte man doch in einem starken Spiel fast das Unmögliche möglich gemacht und den hohen Favoriten Lohhof bewungen. "Auch heute hat man gesehen, dass wir nicht so schlecht sind, wie unsere bisherige Punktausbeute! Allerdings nützt es uns nicht viel immer nur festzustellen, dass wir mithalten können. Wir müssen endlich einmal punkten!", bilanziert Coach Hartinger nach einem weiteren Wochenende ohne Erfolg.

Die nächste Möglichkeit ergibt sich am kommenden Sonntag, wenn der Nachbar TV Altdorf zu Gast in der Ballspielhalle Altenfurt (14:00) ist.

 

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