Verdiente Niederlage in Eibelstadt

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Mit einer verdienten 1:3 (25:18, 21:25, 21:25, 23:25)-Niederlage im Gepäck kehrte das Bayernliga-Team des VfL von seiner Reise nach Eibelstadt zurück. Gegen einen soliden Gegner konnte man zu keiner Zeit an die Leistungen der letzten Spiele anknüpfen und muss somit den "Platz an der Sonne" (zumindest nach Minuspunkten) an Hammelburg abgeben. "Gratulation an die Gastgeber, die heute das klar bessere Team waren. Da gibt es nichts zu diskutieren!" so Trainer Hartinger nach dem Spiel.

Mit einigen Personalsorgen war der bisherige Spitzenreiter in die Würzburger Gegend gereist und es war bereits im Vorfeld spannend, wie der VfL mit der veränderten Situation umgehen würde. Trainer Hartinger versuchte zu Beginn möglichst wenig zu ändern, was sich im ersten Satz dann auch bezahlt machte. Konzentriert im Spielaufbau und stark im Aufschlag ging man schnell in Führung und schaffte es auch bis zum Schluss, Eibelstadt nicht richtig ins Spiel kommen zu lassen (25:18). Im zweiten Satz stabilisierte das Schwab-Team dann die eigene Annahme und agierte im Angriff wesentlich mutiger. Es zeichnete sich da bereits ab, dass das gesamte Defensivverhalten der Nürnberger heute wohl nicht unbedingt zu den eigenen Stärken zählen würde. Auch zwei Wechsel brachten nicht den erhofften Umschwung (21:25).  Im dritten Durchgang fehlte es weiterhin an allen Elementen. Der Aufschlag, über die Saison hinweg eine große Stärke des VfL,  war nur noch ein laues Lüftchen, weshalb Eibelstadts Zuspielerin ihr Angriffsspiel nach Belieben aufziehen konnte. Im Gegensatz dazu wackelte die Nürnberger Annahme und der Block der Gastgeber konnte sich gut auf die gegnerischen Angriffsversuche einstellen (21:25). Im vierten Satz versuchte Trainer Hartinger durch einige Umstellungen noch eine Wende herbeizuführen. Lange Zeit sah es auch danach aus, dass es evtl. doch noch zum Entscheidungssatz reichen könnte. Auf einmal wurde wieder um jeden Ball gefightet und der ein oder andere lange Ballwechsel gewonnen. Am Ende machte dann aber doch Eibelstadt den letzten Punkt der Partie und konnte damit die Punkte in der eigenen Halle behalten.

„Es wird immer wieder mal Tage geben, an denen wir spielerisch nicht an unser Limit gehen können. Heute hat es aber auch am Kopf gelegen. Wir haben nicht mit aller Konsequenz um jeden Ball und somit jeden Punkt gekämpft, weshalb die Niederlage nur die logische Folge ist. Und das ist unabhängig von der zweifellos sehr schwierigen personellen Entwicklung zu sehen,  die uns im Saisonendspurt schon sehr beutelt!“ resümiert Coach Hartinger die dritte Saisonniederlage.

In den letzten drei Spielen (Mömlingen und zweimal Ansbach) wird es darum gehen, eine tolle Spielzeit durch gute eigene Leistungen zu einem ordentlichen Ende zu bringen. Welche Platzierung dann am Ende erreicht wird, hängt dann auch entscheidend vom Ausgang der Partien der Konkurrenz ab, nachdem der VfL das Heft des Handelns nun nicht mehr selbst in der Hand hat.

 

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